raum im fluss ist meine Einladung an dich, bewusster wahrzunehmen und so wieder langsamer und echter zu leben.

Kennst du das Gefühl, dass das Leben läuft – aber irgendwie an dir vorbei? Dass du funktionierst, erledigst, planst und trotzdem abends nicht weißt, wo der Tag geblieben ist? Dass du eigentlich nichts fehlt, aber irgendetwas sich nicht richtig anfühlt?

Hej, ich bin Karo und ich kenne das sehr gut.

Seit ein paar Jahren lebe ich mit meiner Familie auf einem denkmalgeschützten Resthof – mit allem, was dazugehört: schiefen Wänden, einem Garten im Werden, Pferden vor dem Fenster, Tierschutzhund unterm Tisch, Katze auf der Fensterbank. Nichts ist hier „fertig“ oder „perfekt“ und überall zeigt sich das Leben mit seinen Höhen und seinen Tiefen. Und genau das hat mich so viel gelehrt: Unfertiges aushalten. Langsamer werden. Wieder spüren, was mich wirklich trägt.

Die Sanierung hat mich an meine Grenzen gebracht. Der Garten, Yoga und Atemarbeit erden mich regelmäßig. Und irgendwo dazwischen habe ich verstanden: In unserer digitalisierten Welt vergessen wir unsere Sinne und verlieren uns dadurch selbst. Doch Körperwahrnehmung ist der Weg zurück zu uns.

Meine Expertise habe ich dort geschärft, wo Kommunikation ohne Worte funktionieren muss: beim Training von Pferden (unter dem Namen 360° Pferd habe ich sehr vielen Pferden und ihren Menschen weitergeholfen und ein Konzept für sensomotorisches Pferdetraining entwickelt). Ein Pferd ist ein Fluchttier und nur wenn sein Gehirn  sichere Daten über den eigenen Körper erhält, schaltet es vom Überlebensmodus in den Lernmodus um. Für das Fluchttier, das als Reittier genutzt wird, geht es dabei sehr viel um Balance. Und über die Verbindung von Nervensystem und Bewegung habe ich in meinem Fachbuch „Sensomotorisches Pferdetraining“* ausführlich geschrieben.

Diesen neurozentrierten Ansatz – das Wissen, wie wir unsere eigene Biologie steuern – übertrage ich jetzt wieder zurück auf unseren Alltag. Dabei betrachte ich Stress als physiologisches Signal und ich gebe dir hier Impulse, die dein festgefahrenes, unter- oder überfordertes Nervensystem wieder flexibler machen.

Mich beschäftigt, wie wir durch bewusste Wahrnehmung wieder mehr Boden unter den Füßen finden und wie wir Schritt für Schritt ein Leben gestalten, das nicht lauter wird, sondern klarer. Mir geht es dabei weniger um Technik und mehr um Beziehung zu unseren Innen- und Außenräumen: zu unserem Körper, zu unseren Tier, zu unserer Umwelt, zu uns selbst. 

Aus diesem Grund schreibe ich hier über das unperfekte Leben mit Bestand – über alte und schiefe Mauern, über einen Garten, der mit den Jahren bunter, naturnaher und insektenfreundlicher gestaltet wird, und über Landleben und Alltagsthemen, Achtsamkeit und Resilienz sowie über die spannende Frage, was Räume mit uns machen – und wir mit ihnen.

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Ausbildungen und Zertifikate sind nicht alles. Und je mehr ich weiß, desto mehr weiß ich, was ich nicht weiß… Doch in der heutigen Zeit, in der es unfassbar viele KI-Instagram-ExpertInnen gibt, die Abschreiben, was sie woanders sehen, find ich es wichtig, die eigenen Qualifikationen hervorzuheben. Mein Fachbücherregal ist prall gefüllt (hier kommt die bibliophile Literaturwissenschaftlerin in mir durch, immerhin habe ich Komparatistik studiert und mich als Redakteurin ausbilden lassen) und seit Jahren bilde ich mich regelmäßig fort in den Bereichen, die mich interessieren, sei es durch Kurse und Workshops in Präsenz oder flexibel durch Onlinekurse.

Hier eine klitzekleine und unvollständige Übersicht meiner Aus- und Fortbildungen „mit Zertifikat“:

  • Abschluss Yogalehrerin 200h, März 2026
  • Abschluss Entspannungstrainerin (inkl. Stress- und Burnoutprävention und Atemarbeit), Februar 2026
  • Abschluss Physio-Riding®-Coach, August 2021
  • Abschluss Webdesign, August 2021
  • Abschluss Pferdeergotherapie (PFERGO-Akademie), März 2019
  • Abschluss Redaktionsvolontariat, 2013
  • Master of Arts in Komparatistik, 2011
  • Bachelor of Arts in deutschprachiger Literatur und Geschichte

Du findest hier bei raum im fluss Gedanken zum Innehalten und Durchatmen, Wahrnehmungsübungen und Impulse, die mir selbst helfen und geholfen haben, wieder mehr wahrzunehmen und langsamer und echter zu leben.  Darüber hinaus findest du hier Ideen für Haus, Garten und Alltag – Räume, die dich umgeben und die du dir so gestalten kannst, dass du dich in ihnen wohlfühlst. 

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"Wahrnehmen heißt, in Kontakt zu treten mit dem,
was außen ist und was innen ist."

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