raum im fluss ist meine Einladung an dich, bewusster wahrzunehmen und so wieder langsamer und echter zu leben.
Kennst du das Gefühl, dass das Leben läuft – aber irgendwie an dir vorbei? Du funktionierst, erledigst, planst, bist abends total erschöpft und weißt gleichzeitig nicht, wo der Tag geblieben ist. Dir fehlt eigentlich nichts aber trotzdem fühlt sich irgendetwas nicht richtig an. Ich persönlich kenne das sehr gut.
Seit ein paar Jahren lebe ich mit meiner Familie auf einem denkmalgeschützten Resthof – mit allem, was dazugehört. Nichts ist hier „fertig“ oder „perfekt“ und überall zeigt sich das Leben mit seinen Höhen und seinen Tiefen. Und genau das hat mich so viel gelehrt: unfertiges aushalten, langsamer werden, spüren und wahrnehmen, was mich trägt.
Die Sanierung in Kombination mit meiner damaligen Selbstständigkeit hat mich an überdeutlich meine Grenzen gebracht. Angststörungen, Burnout und Depression inklusive. Seitdem habe ich viel über mich, meine Hochsensibilität und das Leben mit Angst gelernt und lebe langsamer und bewusster. Mir helfen unser Garten, Yoga, Entspannungstechniken und Atemarbeit dabei, mich regelmäßig zu erden.
Mein persönliches Steckenpferd ist seit einigen Jahren schon das Nervensystem: Unter dem Namen 360° Pferd habe ich ein Konzept für sensomotorisches Pferdetraining entwickelt, bei dem das Nervensystem gezielt ins Training eingebunden wird. Ein Pferd ist ein Fluchttier und nur wenn sein Gehirn sichere Daten über den eigenen Körper erhält, schaltet es vom Überlebensmodus in den Lernmodus um. Für das Fluchttier, das als Reittier genutzt wird, geht es dabei sehr viel um Körperwahrnehmung und Balance.
Über meine Arbeit habe ich in meinem Fachbuch Sensomotorisches Pferdetraining* ausführlich geschrieben.
Bei raum im fluss nutze ich mein Wissen rund um das Nervensystem, das ich aus dem Humanbereich aufs Pferd übertragen habe, zusammen mit meinem Wissen meiner Ausbildungen im Bereich der Entspannung und des Stressmanagements und gebe dir Impulse, die dein festgefahrenes, unter- oder überfordertes Nervensystem wieder flexibler machen.
Mich beschäftigt, wie wir durch bewusste Wahrnehmung wieder mehr Boden unter den Füßen finden und wie wir Schritt für Schritt ein Leben gestalten, das nicht lauter wird, sondern klarer.
Du findest hier bei raum im fluss Gedanken zum Innehalten, Wahrnehmungsübungen und Impulse, die mir selbst helfen und geholfen haben, wieder mehr wahrzunehmen und langsamer und echter zu leben. Darüber hinaus findest du Gestaltungsideen für Räume, die dich umgeben und die du dir so gestalten kannst, dass du dich in ihnen wohlfühlst (Haus, Hof, Garten).
Wenn dich das interessiert, bleib gern hier und lies mit und/oder folge mir bei @raum.im.fluss auf Instagram.
Ausbildungen und Zertifikate sind nicht alles. Und je mehr ich weiß, desto mehr weiß ich, was ich nicht weiß…
Doch in der heutigen Zeit, in der es unfassbar viele KI-Instagram-ExpertInnen gibt, find ich es wichtig, die eigenen Qualifikationen hervorzuheben. Mein Fachbücherregal ist prall gefüllt (hier kommt die bibliophile Literaturwissenschaftlerin in mir durch) und seit Jahren bilde ich mich regelmäßig fort durch Kurse, Workshops oder Webinare in den Bereichen, die mich interessieren.
Hier eine klitzekleine und unvollständige Übersicht meiner zertifizierten Aus- und Fortbildungen:
- Ausbildungsstart Stressmanagement (Entspannungspädagogik + Burnout-Prävention), Mai 2026
- 200h Yogalehrerin (Online-Fortbildung), März 2026 (ich praktiziere Yoga-Asanas seit Jahren laienhaft als Hobby, wollte aber einfach tiefer eintauchen in die faszinierende Welt des Yoga und ihrer Wirkung)
- Entspannungstrainerin (Stress- und Burnoutprävention, Atemarbeit, PMR und Meditation), Februar 2026
- Physio-Riding®-Coach, August 2021
- Webdesign, August 2021
- Pferdeergotherapie (PFERGO-Akademie), März 2019
- Redaktionsvolontariat, 2013
- M.A. Komparatistik, 2011
- B.A. Deutschprachige Literaturen, Geschichte, 2009
"Wahrnehmen heißt, in Kontakt zu treten mit dem,
was außen ist und was innen ist."
