Seit Sommer 2024 nutzen wir bereits einen Essensplan und ich hätte nie gedacht, dass er uns so viel Stress im Alltag nimmt. Hier verrate ich dir, warum der Speiseplan den Alltag erleichtert und wie du dir selbst einen DIY Essensplan bauen kannst.
Auslöser dafür, dass wir einen Wochenplan für unser Essen eingeführt haben, war meine Mutter-Kind-Kur. Ich fand es wahnsinnig erholsam, mir keine Gedanken darum machen zu müssen, was wir essen wollen.
Natürlich hatte die Mutter-Kind-Kur den Vorteil, dass ich mir nicht nur keine Gedanken machen musste, ich musste auch nicht einkaufen und kochen (wobei dies bei uns vor allem mein Mann übernimmt). Mir ist in den drei Wochen aber wirklich erst bewusst geworden, was für ein Stressor dieses Thema für mich im Familienalltag ist.
Also haben wir entschieden, dass wir auch einen Wochenplan einführen.
Seitdem planen wir samstags vor dem Wocheneinkauf das Essen der Woche und kaufen entsprechend ein. Die meisten frischen Lebensmittel halten sich ja durchaus einige Tage (Fleisch essen wir nicht) und im Zweifelsfall fahren wir eben Mitte der Woche noch einmal los.
Der Wochenplan hat mehrere Vorteile.
Hier die für mich wichtigsten 5:
- Weniger Mental Load, weil fest steht, was wir essen und was wir dafür brauchen.
- Mehr Zeit, weil mehrmaliges einkaufen unter der Woche entfällt.
- Alle wissen, was es zu essen gibt, sodass weniger Konfliktpotential vorhanden ist im Sinne von „ich möchte lieber dies“ und „ich möchte lieber das“.
- Weniger Spontankäufe, weil man weniger oft einkaufen geht.
- Man kauft das, was man braucht und nicht etwas, weil man denkt, man könnte das doch auch mal essen, um es am Ende wegzuwerfen, weil man es eben doch nicht gegessen hat.
Tipp: Flexibilität einplanen
Einen Tipp, den ich dir gern mitgeben möchte, ist, dass du flexibel bist. Irgendwann wiederholen sich die Gerichte schließlich. Wir haben das für uns so gelöst, dass wir regelmäßig neue Gerichte ausprobieren, die wir auf einen Zettel schreiben und dazupinnen. Haben uns die Gerichte überzeugt, bekommen sie einen festen Platz in unserem Essensplan. Sind wir noch unsicher, bleiben sie erst noch auf dem Zettel und kommen später dazu – oder eben auch nicht.

Mit diesem Vorgehen fahren wir bislang sehr gut und ich kann es wirklich empfehlen, weil es den Alltag deutlich erleichtert.
Und nun verrate ich dir, wie wir unsere DIY Essensplan gebaut haben.
DIY Essensplan selbermachen: So geht’s
Um diesen Essensplan selbst zu bauen, brauchst du:
- Holzplatte in der von dir gewünschten Größe
- Zierleisten (wenn gewollt)
- Holzfarbe
- Wäscheklammern aus Holz*
- Holzspatel*
- Holzleim*
- 80 Stück Holzwäscheklammern – Extra große Klammern (7 cm) aus echtem Holz in hochwertiger Ausführung
- Stabile Feder & starker Halt – Ideal zum Aufhängen von Wäsche, auch bei Wind und dicken Stoffen
- Vielseitig einsetzbar – Perfekt für Wäsche, Bastelarbeiten, Dekoration, Fotos, DIY-Projekte & mehr
- Naturbelassen & robust – Holz unbehandelt, ideal zum Bemalen, Bekleben oder Gestalten für kreative Zwecke
- Wiederverwendbar & langlebig – Nachhaltige Alternative zu Kunststoffklammern mit klassischem Look
- ca. 2 mm dick, mit gerundeten Kanten sauber geschnittenen Kanten
- gleichmäßig hell, geringe Maserung
- naturbelassenes Holz, splitterfreies Holz
- Länge: ca. 15 cm, Breite: ca. 1,8 cm
- ideal für das Auftragen von Wachs und Zuckerpaste geeignet, auch schöne Bastelprojekte lassen sich mit den Holzspateln realisieren
- Stärker als Holz
- Nach dem Trocknen durchsichtig
- Ideal für Anwendungen im Innenbereich (EN 204 D2)
- Lackierbar
- Lösungsmittelfrei
Zunächst musst du die Holzplatte in die von dir gewünschte Größe bringen, falls sie diese noch nicht.
Falls du Zierleisten nutzen möchtest, sägst du diese auch schon entsprechend zu. Achte darauf, dass du die Ecken der Zierleisten im 45° Winkel sägst, sodass sie im rechten Winkel auf das Brett aufgeklebt werden können.
Möchtest du so wie wir vorne kleine Kästen anbringen, musst du auch das Holz entsprechen der von dir gewünschten Größe zusägen.
Anschließend streichst du alles in der von dir gewünschten Farbe. Eventuell ist auch ein zweiter Anstrich notwendig. Statt die Grundfläche zu streichen könntest du sie auch mit einer Mustertapete tapezieren, dies sieht sicherlich auch schön aus.
Ist die Farbe getrocknet, leimst du zunächst die kleinen Kästchen vorn zusammen.
Ist der Leim getrocknet und alles ist fest, leimst du das Kästchen auf die Grundplatte. Gleiches machst du mit den Zierleisten.
Beschrifte die Wäscheklammern mit den Wochentage und klebe sie mit Holzleim oder einer Heißklebepistole ebenfalls auf die Holzplatte.
Fertig.
Nun musst du nur noch die Holzspatel mit den gewünschten Gerichten beschriften und fertig ist dein DIY-Speiseplan.

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